Sind Burnout und Depressionen vererbbar?

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Es gibt zwar kein „Burnout – Gen“ im eigentlichen Sinne. Mehrere Studien legen aber nahe, dass die Neigung, eine Depression zu entwickeln, auch genetische Ursachen haben kann. Vererbung kann nachweislich die Entstehung von Depressionen begünstigen. Personen, deren Familienangehörige an einer Nervenkrankheit leiden oder litten, haben ein höheres Risiko zu erkranken. Es müssen aber weitere Auslöser hinzukommen, damit tatsächlich eine Depression entsteht.

Die Neigung, unter Depression zu leiden, kann unter Umständen genetisch festgelegt sein. Allerdings gibt es vermutlich mehrere Gene, die dafür verantwortlich sind. Entdeckt ist lediglich eine Gen-Variante, die für den Transport der Nervenbotenstoffe Serotonin und Noradrenalin zuständig ist und bei Depressionen eine Rolle spielen könnte.

Die Zahl der seelischen Erkrankungen nimmt angesichts steigender Arbeitsbelastung in den Unternehmen immer weiter zu. Um dieser Entwicklung vorzubeugen, hat der Gesetzgeber im Sommer 2013 die Paragrafen 4 und 5 des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG) novelliert.

Unternehmen treiben ihre Mitarbeiter zu Höchstleistungen an. Gleichzeitig wollen sie verhindern, dass die Zahl der Gestressten immer weiter steigt. Ein Balanceakt, der nicht immer gelingt.

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