Geldsorgen zerstören die Beziehung?

geldsorgen
geldsorgen

In einigen Kreisen unserer modernen Gesellschaft, zum Beispiel bei Bankern oder Managern, kann man folgende Dialoge in dieser oder abgewandelter Form hören: „Der da hatte noch keinen Burnout oder Herzinfarkt und das in seinem Alter! Not macht erfinderisch, heißt es. Glaubt man der Hirnforschung, macht sie allerdings auch dumm. Für den Moment jedenfalls. Amerikanische Wissenschaftler berichten, dass Geldprobleme unser Denkvermögen beeinträchtigen können. Am häufigsten werden sie offenbar von Gedanken an den aktuellen Kontostand wach gehalten. Dies geben zumindest 32 Prozent der Befragten an.

Geldsorgen und Zukunftsängste

Deutschland ist eines der reichsten Länder der Welt, dennoch haben viele Deutsche nach einer Umfrage des Zukunftsforschers Horst Opaschowski Geldsorgen und Zukunftsängste. In der Frage nach dem ökonomischen Wohlstand gebe es große Diskrepanzen zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Auf die Frage nach dem individuellen Wohlstand nennen 55 Prozent eine gute medizinische Versorgung. Nur 44 Prozent sagen allerdings, dass sie sich eine solche leisten können. Für 54 Prozent ist auch wichtig, keine Angst vor der Zukunft zu haben. Aber nur 39 Prozent gaben an, tatsächlich keine Zukunftsängste zu haben. Viele Stressfaktoren (Stressfaktor = Stressor) können Körper und Psyche zusetzen. Ob eine Belastung als Stress empfunden wird, hängt von der individuellen Stressempfindlichkeit und der Situation ab.geldprobleme

  • Angst: Stress beeinflusst den Mandelkern (Amygdala) und führt dort zur Entstehung von Angst, der vom Hippocampus nicht genügend gegengesteuert wird.
  • Depression, Burn-out-Syndrom: Unter Dauerstress entsteht ein Circulus vitiosus: er führt zu Schwermut – der zu Teilnahmslosigkeit und mangelnder Realitätsnähe – sie führen zu Vergesslichkeit und Angststörungen – sie wiederum führen zu Apathie und konsolidieren die Schwermut. Wenn Trauer nicht überwunden wird, wird sie zur Depression.

Wer Sorge um seine Finanzen hat, dem fehlen offenbar geistige Ressourcen für andere Aufgaben – dort schneidet er schlechter ab. Das berichten Forscher nach Untersuchungen in Indien sowie den USA.

Scheidungsrekord – Geldsorgen

Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Scheidungen im Vergleich zum Vorjahr um 1,6 Prozent auf fast 197.500. Die meisten Scheidungen liefen ohne größeren Streit ab: Bei nahezu drei Viertel der Fälle erfolgte die Scheidung einvernehmlich nach einjähriger Trennung der Ehepartner. Von den im Jahr 1991 geschlossenen Ehen wurden innerhalb von zehn Jahren 20 Prozent geschieden.

Beziehungs-Killer Burnout – So beugen Sie vor!

Beziehung

Beziehung – die Zerreißprobe

Erkranken Partner am Burnout, stehen die betroffenen Angehörigen oft vor einem großen Problem. Denn nicht nur vor dem Burnout Belasteten liegt eine schwere Phase, sondern auch Sie als Angehöriger sollten sich auf die anstrengende Zeit einstimmen. Wenn in der Eheberatung oder Paartherapie Beziehungsprobleme durch Burnout besprochen werden, erzählen die Betroffenen oft von Scham- und Schuldgefühlen, weil sie sich selbst als eine Belastung sehen, aber nicht wissen, was sie dagegen tun können. Angehörige und Partner von Burnout-Patienten sehen die größte Schwierigkeit oft darin, ihre eigenen Gefühle, Bedürfnisse und Routinen zugunsten der K
rankheit bzw. Therapie zurückzustellen. Die Angehörigen Burnout-Betroffenen, sind in der Regel mit dem veränderten und häufig auch irrationalen oder aggressiven Verhalten ihres Partners völlig überfordert, während der Betroffene sich selbst unverstanden fühlt.

beziehung

Die 5 besten Tipps:

1. Offenheit und Interesse zeigen

2. Positiv handeln und denken

3. Sicherheit geben

4. Gemeinsame Aufgaben übernehmen!

5. Pflegen Sie einen gemeinsamen Freundeskreis!

So körperlich und emotional ausgelaugt haben die meisten Menschen einfach keine Kapazitäten mehr für die Pflege der bestehenden Partnerschaft. Beziehungsstress, Frustration darüber den eigenen Ansprüchen und denen der Anderen, besonders der Partnerin oder dem Partner nicht mehr genügen zu können und manchmal dann eben auch die Scheidung oder Trennung, sind die Folge. Wir kümmern uns darum, dass unser Körper gesund ist, zählen Kalorien, gehen zum Zahnarzt und kaufen im Bioladen ein, um nur ja keine unnötigen Giftstoffe zu verspeisen. Was ist mit dem Seelengift, das eine unglückliche, lieblose Beziehung uns tagtäglich verabreicht? Die Angehörigen von Burn Out Syndrom Patienten befinden sich in einer Sackgasse, aus der sie scheinbar keinen Ausweg finden können. Der Verstand sagt, dass der Betroffene mehr Verständnis braucht, immerhin ist es eine Krankheit. Vertrauensvolle Gespräche mit dem Partner/ der Partnerin machen den Betroffenen bewusst, dass sie nicht allein mit den Belastungen dastehen und beugen der Entwicklung eines Burnouts vor.

Stress und Burnout durch Mobbing

mobbing-arbeitsplatz-beruf-job-burnout-depressionen-ausweg

 

Mobbing kommt vom englischen „mob“ für Meute, randalierender Haufen; „to mob“ heißt pöbeln. Doch nicht jeder Krach, jede Streiterei, Schikane oder Ungerechtigkeit ist Mobbing. Burnout entsteht entweder durch körperliche oder durch seelische Erschöpfung. Arglosigkeit und persönliche Schwachstellen würden dabei systematisch ausgenutzt und Fehler gnadenlos herausgepickt, aufgebauscht oder sogar künstlich herbeigeführt. Der erste und wichtigste Schritt ist, sich ein möglichst gutes Bild zu verschaffen,in welcher der oben genannten Phasen man seine eigene Lage wiedererkennt. Wer sich eines solchen Mobbings ausgesetzt fühlt, sollte sich in jedem Fall jemanden anvertrauen. Am besten wählen Sie direkt den Gang zum Fachmann, einen Psychologen oder Psychotherapeuten.

Das Resultat kann sein: Burnout – Irgendwann ist der Tank leer. Man hat das Gefühl, ausgebrannt zu sein. Nichts geht mehr leicht von der Hand. Es entsteht Stress und die Auswirkungen auf Körper und Geist sind denen der Arbeitsüberlastung ähnlich: Betroffene leiden unter Angstzuständen, können nicht mehr schlafen, haben Kopf-, Nacken- sowie Rückenschmerzen und sind weniger leistungsfähig. Besonders gefährdet sind die Gutwilligen, die Fleißigen, die Perfektionisten, die ihren Job eigentlich gerne machen, sich wenig Freizeit gönnen und keinen Abstand schaffen. Mobbing hat sehr umfangreiche negative Folgen für das Berufs-, Privatleben sowie für die Gesundheit. Denn durch die ständigen Angriffe kommt es beim Betroffenen zu Stress und negativen Gefühlen.

Depressionen – Ich hatte einen schwarzen Hund

Depressionen! Doch wie erkläre ich es am besten?

Wer kennt es nicht…

Wie oft überlegen wir, wie wir unsere aktuelle Gefühlslage beschreiben sollen. Eigentlich kann niemand nach empfinden, wie sich diese seelischen Schmerzen anfühlen. Wie beseitige ich diese Tag und Nacht belästigende Depression? Ich habe ein unglaublich treffendes Video entdeckt, welche jedem wirklich JEDEM verständlich macht wie sich eine Depression anfühlt und wie man endlich wieder in die richtige Richtung geht:

Du möchtest mehr erfahren?

Ich habe ein tolles, ausführliches Buch zu diesem Thema geschrieben. Ich würde mich sehr freuen, wenn du einfach mal reinschaust!

Burnout zerstört die Beziehung / Partnerschaft?

Partnerschaft Beziehungen Burnout Stress Depressionen

Erkranken Partner am Burnout, stehen die betroffenen Angehörigen oft vor einem großen Problem. Denn nicht nur vor dem Burnout Belasteten liegt eine schwere Phase, sondern auch Sie als Angehöriger sollten sich auf die anstrengende Zeit einstimmen. Die Hilfe, die man der Person anbietet und die Sorge um die Person werden abgelehnt, man erreicht die Person, um die man sich so sorgt nicht mehr. Vorwürfe an die eigene Hilfslosigkeit und den wachsenden Unmut lassen auch die Angehörigen or
dentlich mitleiden.

Gerade, weil immer mehr Menschen unter Burnout-Symptomen leiden und das Interesse der Öffentlichkeit entsprechend hoch ist, ist „Burnout“ zu einem Trendwort geworden, das zuweilen auch leichtfertig angewendet und überstrapaziert wird. Trotzdem sollte jeder Mensch sich hin und wieder die Zeit nehmen, in Ruhe über seine aktuelle Berufs-, Lebens- und Beziehungssituation nachzudenken und dabei seiner inneren Stimme aufmerksam nachzulauschen. Wenn die immer wieder Sätze spricht oder Bilder entwirft wie die folgenden, deutet das darauf hin, dass zumindest einige psychologische Burnout-Symptome bereits vorhanden sind. Häufige Reaktion: Beziehung beenden oder Flucht aus der Familie, neu verlieben, kurz verliebt sein, die Realität verkennen, weniger Halt haben, nicht mehr verliebt sein, wieder gescheitert sein, immer mehr ausbrennen.

Burnout in der Schwangerschaft

schwanger-stress-burnout-zusammenbruch-depressionen-mann-arbeit-kind

Mütter in der Erschöpfungsfalle

Viele Männer können ihrer Partnerin nicht mehr hilfreich zur Seite stehen, da sie spät nach Hause kommen. Wenn das Baby schlecht schläft oder viel schreit leidet natürlich die Partnerschaft darunter. Auch macht die mangelnde Anerkennung Ihnen zu schaffen. Und: Ihre Umgebung sieht die viele Arbeit nicht, die Sie tagsüber erledigt haben. Die Folge: Körper und Geist reagieren mit Erschöpfung / Burnout. Studien zufolge betrifft dies jede fünfte Mutter. Das äußert sich in:

  1. Rückenschmerzen
  2. Schlafstörungen
  3. Reizbarkeit
  4. In schlimmeren Fällen: Depression
  5. Antriebslosigkeit

 

Die ersten Warnzeichen eines Burn-out-Syndroms lassen sich recht früh erkennen. Man unterliegt dem Drang, alles perfekt zu machen, der Zwang, es sich selbst zu beweisen und dabei völlig auf die eigenen Bedürfnisse zu verzichten. Studien hatten zwar wiederholt einen Zusammenhang zwischen Stress und Empfängnisproblemen gezeigt. Unklar war aber, ob die seelische Belastung nicht eher die Folge einer ausbleibenden Schwangerschaft war. Um diese Möglichkeit auszuschließen, untersuchten die Wissenschaftler 373 Frauen zwischen 18 und 40 Jahren, die eine Schwangerschaft anstrebten und bei denen nichts auf Fruchtbarkeitsprobleme hindeutete.

Zusammenfassend kann also gesagt werden, eine Mutter kann Stress auf ihr Kind übertragen oder ganz bewusst vor zu viel Stress schützen. Innere Sicherheit, die Fähigkeit zur Auseinandersetzung, vor allem aber Zufriedenheit und innere Ausgeglichenheit können das Ungeborene stärken.

Die innere Einstellung ändern, um Burnout zu verhindern

innere-einstellung-burnout-stress-depressionen

 

Stellen Sie sich vor: Sie mögen etwas nicht und gehen dementsprechend argwöhnisch an die Sache heran. Und genau, wie Sie es sich schon gedacht haben, geht dann auch alles Mögliche schief. Genauso geht es uns, wenn wir eine negative Einstellung zu unserem Alltag haben. Unsere Erwartungen werden erfüllt und alles wendet sich beim Burnout zum Schlechten. Die Pannen und Fehler nehmen zu und uns wächst alles über den Kopf. Am Ende sind wir nur noch überfordert und ausgebrannt.

 

Doch können Sie sich vorstellen, wie schön Ihr Leben werden kann, wenn Sie dazu in der Lage sind, genau diesen Umstand für sich auszunutzen? Genau, sorgen Sie dafür, dass Sie positive Gefühle haben, wenn Sie an Ihre Aufgaben und Arbeiten denken. Stellen Sie sich vor, wie Ihnen diese leicht von der Hand gehen, und freuen Sie sich daran, wie sich langsam, aber sicher die Realität an Ihre Vorstellungen anpasst.

Burnout – Wenn Mütter erschöpft sind!

mutter-burnout-schwangerschaft-kinder-stress-depressionen

Es scheint, als hätte der Tag nicht genug Stunden und so kümmern sich viele junge Mütter rund um die Uhr um das Neugeborene. Der Partner ist meist berufstätig und so lastet die Verantwortung für das neue Leben komplett auf den Schultern der Frau. Erst hieß es, Burn-out sei eine reine Manager-Krankheit, doch inzwischen ist unter Experten die Erkenntnis durchgedrungen: Auch berufstätige Mütter sind besonders gefährdet, in diesen Zustand des Ausgebranntseins zu geraten.

Die Folge: Körper und Geist reagieren mit Erschöpfung Studien zufolge betrifft dies jede fünfte Mutter. Das äußert sich in:

  1. Schlafstörungen
  2. Rückenschmerzen
  3. Reizbarkeit
  4. Antriebslosigkeit
  5. In schlimmeren Fällen: Depression

Nicht nur für den Betroffenen beginnt nun eine schwierige Zeit. Auch die Familie und Freunde müssen lernen, mit der Krise umzugehen und den oder die Kranke liebevoll und geduldig zu unterstützen.

Zusammenfassend kann also gesagt werden, eine Mutter kann Stress auf ihr Kind übertragen oder ganz bewusst vor zu viel Stress schützen. Innere Sicherheit, die Fähigkeit zur Auseinandersetzung, vor allem aber Zufriedenheit und innere Ausgeglichenheit können das Ungeborene stärken. Studien hatten zwar wiederholt einen Zusammenhang zwischen Stress und Empfängnisproblemen gezeigt. Unklar war aber, ob die seelische Belastung nicht eher die Folge einer ausbleibenden Schwangerschaft war. Um diese Möglichkeit auszuschließen, untersuchten die Wissenschaftler 373 Frauen zwischen 18 und 40 Jahren, die eine Schwangerschaft anstrebten und bei denen nichts auf Fruchtbarkeitsprobleme hindeutete.

Burnout bei Kindern? Sind die Eltern schuld?

burnout-kindern-kids-stress-depressionen-schule-eltern

In Deutschland beginnt Stress schon im Kinderzimmer: Ca. jedes sechste Kind (18 Prozent) und jeder fünfte Jugendliche (19 Prozent) in Deutschland leidet unter deutlich hohem Stress. 20 bis 30 Prozent der deutschen Kinder zwischen elf und 17 Jahren fühlen sich häufig erschöpft, das hat auch die „Health Behaviour in School-aged Children“-Studie der Weltgesundheitsorganisation jüngst gezeigt.

Die frühe Selektion zwischen Gymnasium, Real- und Hauptschule, zu hören, dass man nichts kann und nichts taugt, kann auch im jungen Alter zu einem verminderten Selbstwertgefühl führen, aus dem die Kinder so leicht nicht mehr rauskommen. Kinder erfahren in Stresssituationen sogenannte somatoforme Belastungen. Sie leiden unter erhöhten Einschlafschwierigkeiten, Kopf- und Bauchschmerzen oder Müdigkeit. „Dies sind klassische Burn-Out-Symptome, die für Eltern wichtige Warnsignale sind“, veranschaulicht Studienleiter Prof. Dr. Holger Ziegler, Fakultät für Erziehungswissenschaft der Universität Bielefeld.

Gestresste Kinder entwickeln Depressionen / Burnout Syndrom und Versagensängste und haben ein erheblich erhöhtes Aggressionspotential.

Das sind die größten Stressfaktoren

stress-stressfaktoren-depressionen-burnout-ursachen-hilfen-arbeit-beruf

Immer mehr arbeiten, immer mehr Stress haben. Eine neue Volkskrankheit hält Einzug in den Büros. Laut der aktuellen Studie arbeitet jeder zweite Arbeitnehmer (52 Prozent) unter starkem Termin- und Leistungsdruck. Grundsätzlich gilt es, zwischen äußeren und persönlichen Stressauslösern zu unterscheiden, wobei eine klare Trennung manchmal gar nicht so einfach ist. So kann etwa der Termindruck von außen vorgegeben oder persönlich auferlegt werden.

Konflikte können vermieden werden, indem man sie offen anspricht. Zeitdruck entsteht vor allem durch schlechte Organisation. Großraumbüros werden aus Kostenspargründen bei Arbeitgebern immer beliebter. Dabei machen diese nachweislich krank und die Arbeitnehmer dadurch unproduktiver. An sich sind Belastung und Stress nicht ungesund: Der beispielsweise bei Gefahr ausgelöste Stress führt dazu, dass innerhalb weniger Sekunden alle Leistungsreserven mobilisiert werden. Und vor allem Menschen zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr stehen unter einem enormen Erwartungsdruck.

Auch ungesunde Versuche, dem Stress Herr zu werden, fanden sich eher bei Eltern als bei Menschen ohne Kinder. Trinken von Alkohol oder Rauchen zum Stressabbau fanden sich eher bei Eltern (18 Prozent trinken, 17 Prozent rauchen), als bei Nicht-Eltern (zwölf und zehn Prozent).