Burnout bei Kindern? Sind die Eltern schuld?

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In Deutschland beginnt Stress schon im Kinderzimmer: Ca. jedes sechste Kind (18 Prozent) und jeder fünfte Jugendliche (19 Prozent) in Deutschland leidet unter deutlich hohem Stress. 20 bis 30 Prozent der deutschen Kinder zwischen elf und 17 Jahren fühlen sich häufig erschöpft, das hat auch die „Health Behaviour in School-aged Children“-Studie der Weltgesundheitsorganisation jüngst gezeigt.

Die frühe Selektion zwischen Gymnasium, Real- und Hauptschule, zu hören, dass man nichts kann und nichts taugt, kann auch im jungen Alter zu einem verminderten Selbstwertgefühl führen, aus dem die Kinder so leicht nicht mehr rauskommen. Kinder erfahren in Stresssituationen sogenannte somatoforme Belastungen. Sie leiden unter erhöhten Einschlafschwierigkeiten, Kopf- und Bauchschmerzen oder Müdigkeit. „Dies sind klassische Burn-Out-Symptome, die für Eltern wichtige Warnsignale sind“, veranschaulicht Studienleiter Prof. Dr. Holger Ziegler, Fakultät für Erziehungswissenschaft der Universität Bielefeld.

Gestresste Kinder entwickeln Depressionen / Burnout Syndrom und Versagensängste und haben ein erheblich erhöhtes Aggressionspotential.

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